Wissenswert. Ab April 2021 werden vom „Landesamt für Umwelt Rheinland Pfalz“ beauftragte Personen auch unsere Wirtschafts- und Waldwege befahren/ untersuchen

Befahrung von Wirtschafts- und Waldwegen im Zuge des Pflanzen (Flora), Tieren (Fauna) und Lebensraumtypen (Habitaten) Monitorings.

Ab April 2021 bis Oktober 2023 wird in Rheinland-Pfalz der Zustand der Pflanzen- und Tierarten wie z. B. des Hirschkäfers, der Gelbbauchunke, der Schlingnatter etc., sowie der Lebensraumtypen wie Moore, Heiden, Schluchtwälder regelmäßig beobachtet und dokumentiert (FFH-Monitoring).

Die dabei erhobenen Daten werden für ganz Deutschland, bzw. das gesamte Bundesland, zu einem Gesamtwert errechnet, der an die EU übermittelt wird. Die Erhebungen auf den Probeflächen haben keinen Einfluss auf die bestehende oder zukünftige Nutzung der Flächen. Die Kartierungen erfolgen im Auftrag des Landes, vertreten durch das Landesamt für Umwelt Rheinland (LfU). Für diese Untersuchung werden vom LfU externe Kartierende beauftragt.

Damit die beauftragten Experten im Gelände zu erkennen sind, werden sie vom mit einem Schild ausgestattet auf dem steht: „Kartiert im Auftrag des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz“.

Im Rahmen dieser Erhebungen ist es den Kartierenden grundsätzlich erlaubt, Grundstücke zu betreten (§ 2 LNatSchG).

Der Naturführer für Deutschland >>

FFH-Gebiete sind spezielle europäische Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz, die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ausgewiesen wurden und dem Schutz von Pflanzen (Flora), Tieren (Fauna) und Lebensraumtypen (Habitaten) dienen, die in mehreren Anhängen zur FFH-Richtlinie aufgelistet sind. FFH-Gebiete sind ein Teil des Natura-2000-Netzwerkes.