Umweltsünder zur Kasse gebeten

Die Verschmutzung der Wälder und Wiesen ist und bleibt leider ein Dauerthema. Hierbei gibt es auch eine Bandbreite zwischen der weggeworfenen Dose aus dem fahrenden Auto bis hin zum Abladen von ganzen LKW-Ladungen von Bauschutt.

Bei den größeren Schweinereien versucht die Gemeinde die Verursacher zur Verantwortung zu ziehen, aber wie man sich denken kann, scheitert es oft schon an der Ermittlung der Umweltsünder. Das hält uns allerdings nicht davon ab es immer wieder zu versuchen. Und für alle die, die planen demnächst wieder ihren eigenen Müll in die Natur zu werfen, sei berichtet, dass die Ortsgemeinde durchaus auch erfolgreich sein kann.

So konnte der letzte größere Umweltsünder, der tatsächlich Bauschutt in den Wald gekippt hatte, ermittelt werden. Wir sind dabei über mehrere Behörden hartnäckig an dem Fall drangeblieben, so dass der Verursacher noch vor der Zwangsvollstreckung nachgegeben und den fälligen Betrag von über 800,00 € für Müllbeseitigung und Verwaltungsaufwand überwiesen hat. Ob ein zusätzliches Bußgeld verhängt wird, wird an anderer Stelle entschieden.

Auch wenn man eigentlich davon ausgehen sollte, dass die Leute so vernünftig sind, die Natur nicht derart zu verschandeln, vielleicht ist das jetzt für diese Person ein teurer Warnschuss gewesen, der zum Nachdenken anregt.