Seit vergangener Woche können Kommunen in Deutschland erstmals eine Förderung vom Bund für den Ausbau mit Glasfaser in sogenannten Grauen Flecken beantragen.

 

Breitbandförderung für Glasfaser jetzt auch für Gebiete mit 30 bis 100 Mbit/s 

Seit vergangener Woche können Kommunen in Deutschland erstmals eine Förderung vom Bund für den Ausbau mit Glasfaser in sogenannten Grauen Flecken beantragen. Das sind Gebiete mit einer Internetversorgung von weniger als 100 Megabit pro Sekunde. Bisher waren wegen beihilferechtlicher Schranken vonseiten der Europäischen Union nur Gebiete mit einer Versorgung von unter 30 Mbit/s („Weiße Flecken“) förderfähig. Hinzu kommen besonders wichtige Versorgungspunkte wie Schulen, Krankenhäuser, kleine und mittlere Unternehmen, Gewerbegebiete, lokale Behörde, Häfen und Bahnhöfe.

Bis zu 2,8 Millionen Glasfaseranschlüsse sollen durch die Förderung gebaut werden. Laut aktuellen Zahlen aus dem Breitbandatlas der Bundesregierung sind im vergangenen Jahr täglich fast 20.000 Haushalte mit Gigabit-Netz dazugekommen. Ende 2020 hatten 59 Prozent der Haushalte Zugang zu ultraschnellem Internet mit einem Gigabit pro Sekunde. Das sind gut 6,6 Millionen Haushalte mehr als noch ein Jahr zuvor. Eine Förderlandkarte des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) zeigt für Rheinland-Pfalz im Jahr 2021 bisher 126 Förderprojekte des Bundes zur Unterstützung des Breitbandausbaus. (Foto: EA)