Imkern ist ein traditioneller Ausbildungsberuf

Bienenhaltung ist zum Trend geworden. Berufsverband der Imker fordert Einführung eines „Imkerführerschein“ für Freizeitbienenhalter.

Symbolfoto: Wolfgang Tischler.

 

 Imkern geht auf eine jahrtausendealte Beschäftigung des Menschen mit der Natur zurück, aus der sich über einen langen Zeitraum hinweg ein heute klar definiertes Berufsbild entwickelt hat.

Annette Seehaus-Arnold, Präsidentin des „Deutschen Berufs und Erwerbs Imker Bund“ erläutert dazu: „Imkerin bzw. Imker war und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Darum fordern der Imkerbund auch wieder die traditionelle Berufsbezeichnung „Imkerin“ beziehungsweise „Imker“ zurück. Die heute übliche Benennung als „Tierwirt Fachrichtung Imkerei“ ist für die Allgemeinheit einfach nicht aussagekräftig genug, um uns Imkerinnen und Imker darin wiederzuerkennen. Eine Imkerin oder ein Imker kann sogar die Meisterprüfung ablegen und damit auch Lehrlinge ausbilden.“

Der Berufsverband der Erwerbsimker erkennt außerdem auch erfahrene Bienenhalter, die über Jahre mindestens 30 Völker besitzen und betreuen, als Imkerin oder Imker an.

„Imkerinnen und Imker sorgen intensiv für ihre Bienen und deren Wohlergehen ebenso wie Landwirte ihre Hühner, Schweine oder Kühe betreuen. Vergleichbar den Kolleginnen und Kollegen aus der Landwirtschaft, bestreiten auch Berufs-Imkerinnen und -Imker ihren Lebensunterhalt – zumindest zu einem wesentlichen Teil – von den Schätzen ihrer Nutztiere, auch wenn diese wesentlich kleiner sind als die üblichen Bauernhoftiere,“ erklärt Imkermeister Klaus Ahrens, Vizepräsident des Deutschen Berufs und Erwerbs Imker Bund.

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