Heimat für Hummel, Igel und Meise: Kleine Gärten, große Wirkung

Hummel auf Alant. Foto: Helmi Tischler-Venter

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) fordert im Hinblick auf die dringend förderbedürftige Biodiversität alle Kleingärtner auf, giftfrei und naturnah zu gestalten.

Die Gartensaison ist eröffnet – und gerade in dieser Zeit können sich wohl alle Menschen glücklich schätzen, denen ein grünes Refugium an der frischen Luft zur Verfügung steht. Doch da die Naturschützer immer auch an das große Ganze denken, haben sie sich gefragt, welche Rolle Kleingärten zum Beispiel auch für die Artenvielfalt spielen können. Eine große sogar!

In dem neuen BUND-Projekt „Insektenfreundliche Gärten“ zeigen sie auf, wie Hobby- und Kleingärtner/innen mit einfachen Maßnahmen dazu beitragen können, lebendige Orte für Tier und Mensch zu erschaffen. Denn mitnichten ist es so, dass es keine Alternativen gäbe zu den tonnenweise ausgebrachten Pestiziden – und schonender für das Portemonnaie sind sie zudem!

17 Millionen Privat- und Kleingärten bilden in Deutschland eine Gesamtfläche von 930.000 Hektar. Würden diese giftfrei und naturnah bewirtschaftet, wäre das ein Riesenschritt für Insekten, Vögel und Co. Und stellen Sie sich vor: Kleingärten sind flächendeckend verteilt – es entstünde ein einmaliger Biotopverbund, der auch seltenen Arten ein Zuhause gäbe. Die Online-Karte veranschaulicht, wie ein solches Garten-Netzwerk aktuell entsteht. Auch Sie können dabei mitmachen.

Werden auch Sie Teil des Ganzen, wagen Sie die Reise und entdecken Sie die Natur im eigenen Garten!

Dass Insekten die Grundlage für die tierische Nahrungskette und als Bestäuber für die menschliche Ernährung sind, ist ein lebenswichtiges Fakt.

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Quelle WW-Kurier >>