Gesucht wird gut erhaltene Sportkleidung für Kinder und Jugendliche

Foto: Willi Simon.

Der Fußballkreis Westerwald/Sieg geht mit einem Pilotobjekt innerhalb des Fußballverbandes Rheinland voran. Die Intention ist die, sich gerade in Krisenzeiten zu engagieren und zu helfen. Dem Projekt hat man den Namen NORA (Nicht ohne richtige Ausrüstung) gegeben.

Dringend gesucht wird gut erhaltene Sport- und Funktionskleidung und sonstige Ausrüstung für Kinder und Jugendliche zur Weitergabe an einkommensschwache Familie. 

Region. Dazu Susanne Bayer, Kreisehrenamtsbeauftragte im Fußballkreis Westerwald/Sieg: „Wir alle kennen die Preise für Sportbekleidung. Kinder wachsen und Kleidung passt nicht mehr. Die finanziellen Mittel in den pandemischen Zeiten durch Kurzarbeit und Jobverlust machen die Neuanschaffung nicht leichter. Es kann schnell zur Zweiklassengesellschaft kommen. Gesucht wird deshalb gut erhaltene Sportkleidung, Schuhe, Sporttaschen, die an einkommensschwache Familien für Kinder, Jugendliche und Jungerwachsene weitergegeben kann“.

Der Zugang zum Fußball und zum Sport soll offengehalten werden
Aktuell, insbesondere auf Grund der pandemiebedingten wirtschaftlichen Lage, wird die Schere zwischen Armen und Reichen in der Gesellschaft immer größer. Ziel ist es allen Menschen, unabhängig der sozialen/ethnischen oder wirtschaftlichen Situation Zugang zu ordentlicher Sportausrüstung und damit zum Vereinssport insgesamt zu ermöglichen. Jennifer Kolb, Mitglied in der Kommission für sozialpolitische Aufgaben im FVR und Susanne Bayer haben diese Idee mit initiiert. Das Projekt wird als Teilprojekt der Kommission für sozialpolitische Aufgaben im Fußballverband Rheinland betrieben.

Im Fußballkreis Westerwald/Sieg hat sich nun ein inzwischen zehnköpfiges ehrenamtliches Team von Frauen und Mädchen gebildet, um die Aktion in die Tat umzusetzen. Sie werden die Sport- und Funktionskleidung sowie Ausrüstung entgegennehmen, erforderlichenfalls aufbereiten und an Menschen mit entsprechendem Bedarf weiterleiten.

Der Fußballkreis ruft deshalb zu einer Solidaritätsaktion auf, der sich gerne auch Schulen, Vereine oder Firmen anschließen können. Es wäre erfreulich, wenn dieser Appell nicht ungehört verhallen würde und sich Herzen und auch Kleiderschränke öffneten. Für weitere Informationen oder Anmeldungen für die Spendenaktion stehen zur Verfügung: Jennifer Kolb 0152 5330 6856,

E-Mail: norawwsieg@outloock.de und Susanne Bayer 0151 5874 3314.

Willi Simon

Quelle WW-Kurier >>