Corona: Neue Einreiseverordnung ab 1. August beschlossen

Ab 1. August gelten für Urlaubsrückkehrer neue Regelungen. Foto: Wolfgang Tischler.

Das Bundeskabinett hat gestern (30. Juli) die vom Bundesministerium für Gesundheit vorgelegte Verordnung zum Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 beschlossen.

Alle Einreisenden ab 12 Jahren müssen ab Sonntag, 1. August, ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen können. Wer geimpft oder genesen ist, kann darauf bei entsprechendem Nachweis verzichten. „Alle nicht geimpften Einreisenden nach Deutschland müssen sich künftig testen lassen – egal ob sie mit dem Flugzeug, Auto oder der Bahn kommen“, so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. „Damit reduzieren wir das Risiko, dass zusätzliche Infektionen eingetragen werden.“

Für Einreisen aus einem Virusvariantengebiet gelten weiterhin besondere Regeln: Hier müssen alle Einreisenden – auch Geimpfte und Genesene – ein aktuelles negatives Testergebnis vorlegen können.

Die weiteren neuen Regelungen im Überblick:
Demnächst werden nur noch zwei Arten von Risikogebieten – Hochrisiko- und Virusvariantengebiete – ausgewiesen. Regelungen, die es bisher für einfache Risikogebiete gab, entfallen.

Geändert wird zudem die Altersgrenze, ab der ein Nachweis über einen Test erbracht werden muss. Künftig müssen über Test-, Genesenen- oder Impfnachweis nur diejenigen verfügen, die zwölf Jahre und älter sind.

Erleichterungen für unter Zwölfjährige auch bei den Quarantäneregelungen: Sie können bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet die Quarantäne ohne Test nach fünf Tagen beenden. Wer nicht geimpft oder genesen ist und älter als zwölf Jahre, kann dies wie bisher nur, wenn ein negatives Testergebnis vorgelegt wird.

Die in der Regel 14-tägigen Quarantänepflichten für alle Einreisenden aus Virusvariantengebieten bleiben bestehen. Alle Informationen zu den aktuellen Einreise-Regeln finden Sie in dem ausführlichen FAQ.
(PM/red)

Quelle WW-Kurier >>