Buchtipp: „Freudentanz meines Herzens“ von Tina Hüsch aus Bad Marienberg

Von Helmi Tischler-Venter

Mit ihrem zweiten Gedichtband nutzt Wundertütenpoetin Tina Hüsch die „Möglichkeiten von Poesie und Verrücktheit“ für eine literarische Umarmung und herzliche Aufmunterung ihrer Leserschaft.

Buchtitel. Gestaltung: Tina Hüsch.

Der Tanzpalast ihres Herzens vermittelt Schwung und Empathie mitten in der belastenden Pandemie „für alle, die ihrem Herzen vertrauen möchten und daran glauben, dass ihre Wünsche Wirklichkeit werden… Für Dich, weil Du meine Zeilen liest und mich zum Tanzen aufgefordert hast.“

So viel Liebe und Positivismus kann die Autorin weitergeben, weil sie ein großes Herz voller Liebe besitzt, „das kleine, unermüdliche Ding“, das sich seine Kindlichkeit bewahrt hat, wie die begleitenden Zeichnungen zeigen, ein „Wundertütenherz“ mit „Herzenspoesie“, ein „Könner-Herz“ und „Spieluhrenherz“, das auch „Herzenswünsche“ und „Herzschmerzen“ kennt. „Es ist unser Herz, das da unaufhörlich schlägt und alle Organe versorgt, es ist unser Herz, in dem das ganze Gefühl der Liebe und Sehnsucht wohnt, es ist unser Herz, das der Seele eine Heimat gibt.“

Wer sich auf die tiefschürfenden Gedanken der Poetin einlässt und nach jedem Kapitel die Leerzeilen für eigene Erkenntnisse nutzt, findet am Ende der Reise in das Ich vielleicht auch das Glück in der eigenen Seele, das einen ganz einfachen Namen hat: Zufriedenheit. Hüsch zerlegt das Wort in die semantischen Bestandteile „zeitlos, unbekümmert, farbenfroh, Regenbogen, Intuition, Engel, Dankbarkeit, entfalten, Nähe, Harmonie, entzückt, idyllisch, Treue“.

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